Das Deckblatt zeigt ein typisches Foto, wie es die Touristen aus der Provinz (so wie ich) in einer Großstadt mit ihren spiegelnden Hochhausfassaden gerne machen.
Der "Spiegel"
ist die Glasfassade der
Bank of China. Das X, das die Fläche durchkreuzt, gehört zu den markanten Merkmalen dieses Gebäudes. Die geometrischen Formen der Fassade werden im Feng Shui als Angriffslinien gegen andere Gebäude und deren Bewohner verstanden. Zahlreiche Geschichten habe ich dazu gehört. Am interessantesten fand ich die, dass auf dem Gebäude einer anderen Bank, der HSBC (die spielt dann auf dem Februar-Blatt noch einmal eine Rolle), nachträglich Träger für die Fensterputzer montiert wurden, die wie Kanonen zurück auf die Bank of China gerichtet sind (
in diesem Bild auf Wikipedia sind die Träger links oben am Dach zu sehen).
Was spiegelt sich denn nun?
Das okkerfarbene Gebäude in der rechten Bildhälfte ist der Bank of America Tower. Interessanter, sowohl im Bild als auch in der Wirklichkeit, sind die bläulichen Gebäude in der linken Hälfte: die
Lippo-Towers. Trotz der Verzerrung im Spiegel erkennt man noch die markanten "Erker", die Koalabären symbolisieren sollen, die sich an einen Baumstamm klammern.
Alle diese Gebäude befinden sich im absoluten Zentrum Hong Kongs, an der Nordküste der Insel, die der ganzen Region den Namen gab. Übrigens: "Hong Kong" bedeutet "duftender Hafen".